Was der Kitesport mit Wärmepumpe zu tun hat
habe ich erst später verstanden
Über mich
meine Geschichte über Wasser und Wärmepumpe
Kindheit zwischen Schrauben und Wasserhähnen
1977 kam ich im schönen vorderen Odenwald in Hessen zur Welt. Während andere Kinder im Sandkasten Burgen bauten, habe ich meine Kindheit lieber zwischen Rohrzangen, Dichtungen und Wasserfiltern verbracht. Kein Wunder, meine Eltern hatten eine Eisenwarenhandlung mit Sanitärbedarf. Da roch es nach Metall, Öl und Abenteuer. Für mich war das ein Spielplatz, nur eben mit mehr Schrauben.
Acht Jahre alt und schon auf Montage
Mit ungefähr acht Jahren zog es mich dann zu den Profis. Während meine Klassenkameraden nach der Schule auf den Bolzplatz rannten, habe ich mich mit einem Gesellen, der meinen Eltern geholfen hat, auf Baustellen herumgetrieben. Wasserfilter einbauen, Heizkörper tauschen und Öl-Öfen montieren.
Ehrlich gesagt wusste ich damals schon: das ist mehr meins als Deutschhausaufgaben.
Vom Azubi zum jüngsten Meister
Nach der Schule war der Weg klar: Gas- und Wasserinstallateur. Und weil ich’s gerne gründlich mag, habe ich direkt noch die Meisterprüfungen in Heizung und Sanitär obendrauf gelegt. Damals musste man noch zwei machen. Heute gibt’s das im Doppelpack.
In meiner Meisterklasse war ich der Jüngste. Ein Prüfer fragte mich: „Ah Herr Fischer, meinen Sie nicht, Sie sind etwas jung für den Meistertitel?“ Meine Gedanken: „Hauptsache bestehen.“ Gesagt, getan. Bestanden.
Heizung ohne Feuer
2003 wagte ich den Schritt in die Selbstständigkeit. Direkt im ersten Jahr baute ich meine erste Wärmepumpe ein und bekam von Kollegen dafür hochgezogene Augenbrauen.
„Heizung ohne Feuer? Unmöglich!“ dachte man damals.
Für mich war es genau das Richtige.
Zukunft, Effizienz, Technik, die Sinn macht.
Systeme, die wirklich funktionieren
2010 gründete ich zusätzlich eine Firma, die Fachhandwerker unterstützt:
Heizlastberechnung, Systemintegration, hydraulischer Abgleich.
Klingt vielleicht trocken ist aber genau mein Ding. Denn ich liebe es, Systeme so einzustellen und zu optimieren, dass sie nicht nur laufen, sondern perfekt arbeiten.
Vom Schrauber zum Trainer
2018 drückte ich kurz auf die Pause-Taste von meinem SHK-Fachbetrieb. Ich wechselte als Technischer Trainer zu Stiebel Eltron und durfte dort nicht nur Wärmepumpen-Wissen vermitteln, sondern auch meine IHK-Ausbildung zum Trainer machen. Ein Erlebnis, das mir gezeigt hat: Wissen weiterzugeben macht mindestens genauso viel Spaß wie Wärmepumpen zu verbauen.
Vertriebsingenieur mit neuem Blick
Danach wollte ich wieder mehr Praxis. Diesmal als Vertriebsingenieur bei Vaillant.
Fokus: die Entwicklung von Systemverarbeitern und Solarteuren.
Eine völlig neue Perspektive, die mir enorm viel gebracht hat.
Ausbildung zum Energieberater
Wer Anlagentechnik und Wärmepumpen vollständig verstehen will, kommt um die Ausbildung zum Energieberater nicht herum. Denn am Ende geht es nicht nur um die Technik selbst, sondern immer um das Zusammenspiel mit dem Gebäude.
Wie funktioniert das Haus? Welche Rolle spielt die Hülle, welche die Anlagentechnik? Diese Ausbildung hat meinen Blick nochmals geschärft und erweitert.
Ein herzliches Dankeschön an die großartigen Referenten, die mich auf diesem Weg begleitet haben.
Für mich ist das ein echter Mehrwert und ein entscheidender Baustein, wenn man das Thema Wärmepumpe und Thermodynamik ganzheitlich verstehen will.
Zurück zu meinen Wurzeln
Parallel habe ich meine eigene Beratungsfirma nie losgelassen, neben meiner Anstellung führe ich noch Schulungen, Vorträge, Berechnungen durch.
Irgendwann merkte ich: mein Herz schlägt doch für die Selbstständigkeit.
Heute liegt mein Fokus wieder zu 100 % dort.
Familie mein stärkstes Fundament
So viel mir Technik, Wärmepumpen und effiziente Systeme auch bedeuten, mein größtes Glück ist meine wundervolle Frau und unser toller Sohn. Sie geben mir die Energie, mit Leidenschaft in meinem Beruf zu wirken und gleichzeitig zu wissen, wofür ich das alles tue. Ohne sie wäre das Ganze nur halb so schön und oft nicht machbar. Danke!
Mein Motto
Schnelle Entscheidungen | Hoher Wirkungsgrad | Selbstbestimmt leben
Oder in einem Satz: Ich lebe Wärmepumpe

Was der Kitesport mit Wärmepumpe zu tun hat
Die Auflösung
Seit vielen Jahren liebe ich das Kitesurfen. Zusammen mit meiner Frau durfte ich schon an einigen tollen Spots auf der Welt stehen.
Wind im Schirm, Wasser unter dem Brett, Freiheit pur.
Doch was hat das Ganze mit der Wärmepumpe zu tun?
Ganz einfach:
Beim Kiten muss alles perfekt zusammenpassen, damit es Spaß macht und sicher funktioniert.
Die Kitegröße und das Brett müssen genau auf die Bedingungen abgestimmt sein. Wind, Wellen, Wetter.
Und genau so verhält es sich mit einer Wärmepumpe:
- Das Gebäude ist das Wetter und der Wind.
- Die Heizflächen sind Kite und Brett.
- Finetuning ist die richtige Abstimmung von allem. Sie entscheidet am Ende, ob es effizient läuft.
Wenn alles zusammenpasst, dann macht Kiten richtig Spaß und die Wärmepumpe läuft mit höchster Effizienz und braucht nur wenig Energie.
Beide Systeme zeigen: Perfekte Abstimmung bringt Leichtigkeit, Kraft und Freude.

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